Gegen den Strich

von Joris-Karl Huysmans

Hörbuchfassung: Achim Conrad/Thomas Zieler
Sprecher: Achim Conrad, Thomas Zieler

Grafische Gestaltung: Cornelia Anders
unter Verwendung einer Zeichnung von Emanuele Soavi

Spieldauer:
CD I: 57:17 Minuten
CD II: 60:00 Minuten
Jewelcase, 2 CDs, Booklet 4 Seiten
ISBN 978-3-9811291-2-0
© movingtheatre.de / zielophon 2007

Joris-Karl Huysmans,

erklärter Lieblingsautor Oscar Wildes, zeichnet in „Gegen den Strich“ nicht nur das Psychogramm eines Autisten, eines wirklich Einsamen, sondern er analysiert gleichzeitig die Krankheit seiner Zeit: Apathie, Melancholie, Leere. Er traf mit seinem Buch die Gefühle einer Generation, die an ihrem Dasein litt. „Gegen den Strich“ wurde als nahezu perverse Sensation gefeiert und avancierte zum Kultbuch.

Joris-Karl Huysmans (1848 – 1907) arbeitete mehr als die Hälfte seines Lebens als Angestellter im französischen Innenministerium. Literarisch trat er zunächst als Naturalist hervor, bis er mit „Gegen den Strich“ eine spektakuläre Kehrtwende vollzog. „Ich wollte die traditionelle Intrige, sogar die Leidenschaft unterdrücken, den Lichtstrahl auf eine einzige Person konzentrieren – ich wollte um jeden Preis etwas Neues schaffen.“ Am Ende seines Lebens wandte er sich dem Katholizismus zu und lebte in einem Kloster.

Stimmen zum Buch:
Dieser Roman „schlug ein wie ein Meteor auf dem literarischen Jahrmarkt und löste Staunen und Wut aus“, so Huysmans in seinem Vorwort „Zwanzig Jahre danach“.
„Die Bibel der Dekadenz“. Paul Valéry
„Das Brevier der Dekadenz“. Arthur Symons


Aus dem Französischen von Brigitta Restorff.
Mit freundlicher Genehmigung des Manholt-Verlages, Bremen
In Zusammenarbeit mit movingtheatre.de

Hörprobe

Sprecher:
Thomas Zieler, Achim Conrad
| Gegen den Strich von Joris-Karl Huysmans