ELSe – Nur Ewigkeit ist kein Exil

Else Lasker-Schüler (1869 – 1945) gehört zu den bedeutendsten deutschen Dichterinnen. Sie war ein Mensch von starker Herzenskraft, eigensinnig wie ein wildes Wasser und immer mit einem zu den Sternen gewandten, träumenden Blick – voller Leidenschaft und Liebe zur Kunst, voller Sehnsucht und Gottessuche. Leicht hat sie es niemandem gemacht, nicht ihren Ehemännern und Geliebten, nicht den Künstlerkollegen und Zeitgenossen, nicht den Christen, nicht den Juden – und vor allem nicht sich selbst.

Die Liebe war ihr großer Antrieb, und nichts hat sie so gehasst wie Philistertum und Lauheit. In ihren Dichtungen wandert sie zwischen Wirklichkeit und Phantasie unbekümmert hin und her, stellt wirklich lebende Personen in fiktive Räume, erfindet, schreibt und lebt selber in erdichteten Identitäten.

Die Schauspieler An Kuohn und Thomas Zieler stellen ihre persönliche Auseinandersetzung mit dieser Dichterin vor. Sie montieren Texte Else Lasker-Schülers: Lyrik, Prosa, Zitate aus ihren Dramen und aus ihren Briefen.

Zeitenwende 1989 – Eine poetische Spurensuche in Texten und Liedern

Termine:
Weitere Termine liegen noch nicht vor.

Die Vertreibung des Bauhauses aus Dessau 1932 und der Kulturkampf von rechts – Ein dokumentarisches Theaterstück

Weiterer Termin:
24.02.2020, 18.30 Uhr,
Kunstmuseum Ahrenshoop, Weg zum Hohen Ufer 36, 18347 Ostseebad Ahrenshoop. —

Das dokumentarische Theaterstück spielt im Frühsommer 1933. Der damalige Dessauer Oberbürgermeister Fritz Hesse, ein liberaler Demokrat, ist von den Nationalsozialisten zwangspensioniert worden. Ein Untersuchungsausschuss beschäftigt sich mit Hesses Förderung des Bauhauses. Außerdem laufen strafrechtliche Ermittlungen gegen ihn. Sein einstiger politischer Gegner, der Rechtsanwalt Dr. Werner Eisenberg, bietet sich als sein Verteidiger an. Das Stück rekonstruiert anhand von Originalzitaten und zeitgenössischen Zeitungsartikeln die Angriffe gegen das Bauhaus Dessau und die Vorgänge um die Schließung des Instituts.

Claudia Procula – Die Frau des Pilatus

Die Vorstellungen in Einbeck, Hilkerode, Bevern, Wiegboldsbur, Essen, Bremen und Hohenerxleben mussten wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden.

Claudia Procula – die Ehefrau des römischen Statthalters in der Provinz Judäa, Pontius Pilatus, – wird in der Bibel nur mit einem Satz erwähnt. Im Zusammenhang mit dem Prozess gegen Jesus heißt es: „Während Pilatus auf dem Richterstuhl saß, ließ ihm seine Frau sagen: Lass die Hände von diesem Mann, er ist unschuldig. Ich hatte seinetwegen heute Nacht einen schrecklichen Traum.“ (Mt 27,19). Der Name „Claudia Procula“ taucht erst in späteren Quellen auf. Das Theaterstück spürt dem Leben dieser Frau nach und fragt nach ihren Motiven, auf den Prozess gegen Jesus Einfluss nehmen zu wollen. Zugleich wird auf einer poetischen und einer direkten Ebene die Aktualität der christlichen Botschaft erlebbar. Auch der römische Statthalter ist nach dem Urteil gegen Jesus nicht mehr der, der er vorher war.

Adressat unbekannt

Vergangene Termine:

Claudia Procula – Die Frau des Pilatus

Vergangene Termine:

25.03.2018, 17.00 Uhr
Kirche St. Maria Magdalena,
Herrenstraße 42, 47665 Sonsbeck

24.03.2018, 19.00 Uhr
Kirche St. Stephanus,
Stephanuskirchplatz 4, 48151 Münster

23.03.2018, 18.30 Uhr
Kirche St. Dominikus,
Klosterstraße, 45711 Datteln-Meckinghoven

17.03.2018, 19.00 Uhr
Evangelisches Gemeindezentrum Groß Felda,
Hauptstraße 35, 36325 Feldatal