Behütet und getröstet wunderbar – Ein Theatergottesdienst über den Theologen Dietrich Bonhoeffer
Weitere Termine:
07.11.2026, 19.30 Uhr, Ev. Lukaskirche Reinhardshausen, Wiesenweg 4, 34537 Bad Wildungen-Reinhardshausen;
08.11.2026, 10.00 Uhr, Ev. Erlöserkirche Harleshausen, Karlshafener Str. 4, 34128 Kassel-Harleshausen
Der 1906 geborene, lutherische Theologe Dietrich Bonhoeffer ist bis heute einer der meist gelesenen und zitierten Widerstandskämpfer aus dem Dritten Reich. Er nahm öffentlich Stellung gegen die Verfolgung der Juden und wehrte sich gegen die Vereinnahmung der evangelischen Kirche durch den nationalsozialistischen Staat. Bonhoeffer engagierte sich in der Bekennenden Kirche, die sich von allen politischen Ideologien und staatlichen Totalitätsansprüchen abgrenzte. Als es dem Staat gelang, die Bekennende Kirche handlungsunfähig zu machen, schloss sich Dietrich Bonhoeffer dem Widerstand an. 1943 wurde er verhaftet und zwei Jahre später im KZ Flossenbürg hingerichtet.
Der Theatergottesdienst spürt dem Leben Bonhoeffers – insbesondere in Hinblick auf den Widerstandskämpfer – und seinem festen Glauben nach. Zitate aus Bonhoeffers Schriften und Briefen werden zu Szenen verdichtet, in welchen auch drei prägende Frauen seines Lebens zu Wort kommen: die Zwillingsschwester Sabine, die Großmutter Julie Bonhoeffer und seine Verlobte Maria von Wedemeyer. Die Szenen sind eng mit Musik verwoben. Musik war für Bonhoeffer zeitlebens unverzichtbar.
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Adressat unbekannt – Lesung
Der Briefroman der amerikanischen Schriftstellerin Kathrine Kressmann Taylor aus dem Jahr 1938 schildert das Ende einer Freundschaft zweier deutsch-amerikanischer Geschäftsleute zu Beginn der Herrschaft der Nationalsozialisten in Deutschland. Max und Martin betreiben eine Kunstgalerie in San Francisco. Dann entschließt sich Martin, nach Deutschland zurückzukehren. Hier verändert sich sein Denken.
„Liebe ist nicht Tröstung, sie ist Licht.“
„Liebe ist nicht Tröstung, sie ist Licht.
Simone Weil und Mechthild von Magdeburg – ein literarisches Rendezvous?"
Lesung mit Orgelmusik.
Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde christlicher Mystik e.V. (GFcM)
Simone Weil (1909 -1943) war eine französische Sozialrevolutionärin, Philosophin, Mystikerin und Autorin. Sie stammt aus Paris und wuchs in einer großbürgerlichen jüdischen Familie auf. "Ihren geistigen und geistlichen Standort hat sie immer wieder als ‚Dasein auf der Schwelle‘ beschrieben. Die Frage nach Gott, seine Weise der abwesenden Anwesenheit in der Welt, entzündet ihr Denken und Glauben." (Dr. Elisabeth Thérèse Winter - zitiert nach der Einladung). Texte Simone Weils werden mit Worten der Mystikerin, Begine und Dichterin Mechthild von Magdeburg (1207 – 1282) verflochten und gegenübergestellt. Mechthild hatte ihre intensive Gottesbeziehung sprachschöpferisch zu Minneliedern verdichtet, deren Schönheit uns noch heute berührt.
Mario und der Zauberer
Eine deutsche Familie macht Urlaub in einem italienischen Badeort. Nicht zum ersten Mal – doch diesmal ist vieles anders. Es passieren unangenehme Dinge, die den Gedanken aufkommen lassen, abzureisen. Aber die Familie zögert. Eines Tages kündigt sich ein Zauberkünstler an. Trotz ihrer Bedenken wegen des späten Beginns, geht das Ehepaar mit den beiden Kindern zu der Veranstaltung, die ein jähes Ende nimmt. – Thomas Manns Erzählung erschien 1930.
Von Müllern, Herren und Grafen. Ein literarischer Spaziergang
1. Start: Schloss Homburg, Parkplatz
"Ritter Werner von Homburg" - Sage aus dem Homburger Ländchen
(Thomas Zieler)
2. Holsteins Mühle
Auszug aus: "Krabat" von Otfried Preußler
(Jutta Krumm)
3. Dicke Steine
Montage aus: "Die Zwerge an den Dicken Steinen" - Sage aus dem Homburger Ländchen/
"Der Zwergenwald" von Heinrich Seidel
(Thomas Zieler)
4. Hexenweiher bei Spreitgen
Auszug aus: "Hexen in der Stadt" von Ingeborg Engelhardt
(Jutta Krumm)
5. Ziel: Schloss Homburg, Parkplatz
"Des Sängers Fluch" von Ludwig Uhland
(Thomas Zieler)
Strecke: ca. 5 Kilometer.
Zwischen den Vergänglichkeiten – Lyrik und Prosa des 20. Jahrhunderts
Heimat und Fremde, Krieg und Frieden, Begegnung und Trennung. Alles fließt, alles was wird, vergeht auch wieder. Aber wie lebt der Einzelne damit? Und oft ist man auch im Inneren dazwischen. Wo soll ich mich hinwenden? Leben zwischen den Vergänglichkeiten. Ein Streifzug durch Lyrik und Prosa vor allem des 20. Jahrhunderts.